Ein kühles Pils frisch vom Fass: Das ist es, was viele Menschen als Inbegriff von Perfektion und Genuss ansehen. Damit ein perfektes Bierergebnis produziert werden kann, spielen Bierzapfanlagen eine entscheidende Rolle. Bierzapfanlagen sind maßgeblich für das Gelingen des Bieres verantwortlich. Hier wirken unterschiedliche Komponenten zusammen, denen allen eine gleich hohe Wichtigkeit zugeschrieben werden kann. Man unterscheidet zunächst zwischen dem Zapfhahn und den Armaturen zum Anschluss des Bier-Kegs. Weiterhin gehören eine CO2-Bombe und ein Druckminderer zur Standardausstattung einer jeden Bierzapfanlage dazu.
Bierzapfanlagen und die Rolle des richtigen Zapfdrucks
Betrachtet man die einzelnen Komponenten von Bierzapfanlagen, so kann dem Druckminderer eine ganz besondere Funktion zugeschrieben werden. Hierbei handelt es sich um eine Vorrichtung zum Einbau in das Leitungssystem von Bierzapfanlagen, die dafür sorgt, dass auch bei variierendem Eingangsdruck ein bestimmter Ausgangsdruck nicht überschritten wird. Der richtige Zapfdruck von Bierzapfanlagen ist von zahlreichen unterschiedlichen Faktoren abhängig. So spielen beispielsweise die Temperatur des Bieres, die Länge der Bierleitung oder aber auch die Steighöhe eine entscheidende Rolle. Generell gilt die Vorschrift, dass ein Betriebsdruck von 3 bar nicht überschritten werden darf. Im Bereich der Bierzapfanlagen fungiert ein Druckminderer demnach als Kompensator, der dafür sorgt, dass dieser Maximalwert nicht überschritten wird. Wer unterschiedliche Biersorten im Ausschank hat, sollte sich bewusst sein, dass jedes Bier aufgrund eines abweichenden Kohlensäuregehalts auch einen unterschiedlichen Zapfdruck benötigt. Hier sind Zwischendruckregler zu empfehlen, die diese Unterschiede problemlos kompensieren. Wurde der Zapfdruck einmal richtig eingestellt, so sollte dieser nicht wieder verändert werden, denn eine jede Druckänderung hat negative Auswirkungen auf den Biergenuss.
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